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Glaube
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die den Haupteingang unserer Kirche schmückt.

Gedanken zur Passionszeit II

Der Karwoche geht eine vierzigtägige Vorbereitungszeit voraus, im evangelischen Bereich wird sie meist als Passionszeit bezeichnet. Die besondere Zählung der vierzig Tage hat dabei symbolisch-biblische Bezüge: Jesus war vierzig Tage in der Wüste, vierzig Tage dauerte die Sintflut, Mose war vierzig Tage auf dem Berg Sinai usw.
Die Passionszeit wird auch oft als Fastenzeit bezeichnet, das rührt vom dem Brauch her, dass diese vierzig Tage auch die Vorbereitungszeit der Büßer auf ihre Wiederaufnahme in der Gemeinde am Gründonnerstag war und dazu gehörte auch das Fasten. An den Sonntagen in dieser Zeit wurde übrigens nicht gefastet. Das erklärt auch die Zählung der vierzig Tage: Sie beginnen am Aschermittwoch; lässt man nun die Sonntage aus und zählt Karfreitag und Karsamstag hinzu, kommt man genau auf die Anzahl von vierzig Tagen.
Als Rüst- und Vorbereitungszeit ist die liturgische Farbe in unseren Kirchen an den Sonntagen der Passionszeit violett, so wie auch im Advent. Diese Regel wird nur an einem einzigen Sonntag durchbrochen: am Sonntag Laetare. An diesem Sonntag ist die liturgische Farbe eigentlich rosa, denn dieser Sonntag hat einen fröhlichen Charakter. Nachdem bisher der Aspekt unserer Schuld betont wurde, tritt nun am Sonntag Laetare Gottes vergebendes Handeln als Antwort auf unsere Verfehlungen in Erscheinung. So leuchtet das liturgische Weiß von Ostern schon durch das Violett der Passionszeit und das ergibt eben Rosa.
Allerdings werden Sie in unseren Kirchen auch an Laetare die Farbe Violett sehen, wir haben – wie die allermeisten Gemeinden – keine rosafarbenen Paramente, da es nicht verantwortlich ist, extra teure, rosafarbene Paramente zu kaufen für nur zwei Tage im Jahr. Zwei? Ja, denn es gibt noch einen Rosa-Tag, einen Adventssonntag. Und den Grund dafür sagt schon der Name dieses Sonntags: Gaudete – freut Euch! (K.J.S.)

Altarbild

Und wussten Sie schon?

Als Abendmahl, auch als das „Letzte Abendmahl“, wird das Mahl bezeichnet, das Jesus von Nazaret nach jüdischem Vorbild des Sedermahles mit seinen zwölf Aposteln am Vorabend seines Kreuzestodes feierte und an das die Kirche am Gründonnerstag erinnert. Bei diesem Mahl stiftete er mit dem Auftrag „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ (1 Kor 11,24.25 EU) das gemeinsame Mahl als Zeichen seiner bleibenden Gegenwart in seiner Gemeinde, aus der sich in den christlichen Konfessionen die Liturgie der Eucharistie, später auch „Abendmahl“ genannt, entwickelte.


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