Was bedeutet Ihnen Ihr Glaube?
Glaube
Lesen Sie nach, was Christen über ihren Glauben sagen.
Herzlich willkommen bei der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Arzberg.

Informationen zur Lutherrose,lr
die den Haupteingang unserer Kirche schmückt.


Gedanken zur Trinitatiszeit III

Liebe Besucher unserer Internetseiten.

Wenn ich im Religionsunterricht oder mit den Präparanden das Kirchenjahr bespreche, dann ist die Zeit zwischen Advent und Pfingsten eigentlich immer ganz leicht: die großen Feste sind alle bekannt, die liturgischen Farben wechseln häufig, und die Feiertage und die dazugehörigen biblischen Geschichten, kennt jeder.
Fast genauso einfach ist es dann ab Erntedank: Da kommt noch der Reformationstag, der Buß- und Bettag, und dann ist das Kirchenjahr auch schon wieder zu Ende.
Nur die Zeit dazwischen, die ist irgendwie schwierig. Im Bild des Kirchenjahr-Kreises ist das immer eine lange grüne Strecke ohne irgendwelche Eintragungen oder Symbole. Außerdem erkläre ich auch immer, dass Grün die Kirchenfarbe ist, wenn nichts Besonderes los ist, praktisch „kirchlicher Alltag“.

Von Pfingsten bis zum Ende des Kirchenjahres spricht man auch vom so genannten "festlosen Halbjahr" und die Sonntage nach Trinitatis haben auch keine eigenen Namen, sondern werden nur durchnummeriert.Im Jahr 1978 wurde die Leseord-nung der evangelischen Kirche überarbeitet und da hat man versucht,den Sonntagen nach Trinitatis ein deutlicheres Profil zu verleihen:so wurde jedem Sonntag nach Trinitatis ein spezielles Thema (durch das Evangelium des Sonntags bestimmt) zugeordnet und entsprech-end wurden die Lesungen neu sortiert.Im Laufe der Zeit hat es sich eingebürgert, dass zwei der Sonntage nach Trinitatis ein besonde-res Gewicht bekamen, nämlich der 6. Sonntag nach Trinitatis mit dem Thema "Taufe" und der 10. Sonntag nach Trinitatis, der sogenannte "Israel-Sonntag"

Tr1.

Doch trotz des redlichen Bemühen, der Trinitatiszeit durch die Themen ein Profil zu verleihen, muss man wohl ehrlich zugeben, dass sich die Sonntage nach Trinitatis – rein kirchenjahreszeitlich betrachtet – im Gegensatz zum Rest des Festkreises eher minder spektakulär sind. Dass auch noch die Sommer- und Urlaubszeit hier hinein fällt, tut ein Übriges. Aber ich will es nicht schlechtreden: Es braucht das Normale, das Gewohnte, man kann nicht immer nur Hochfeste feiern und von kirchlichem Festtag zu kirchlichem Festtag springen.
Und zusätzlich kann man positiv betonen, dass gerade in unserer Gegend die höchstens 24 Sonntage nach Trinitatis (abhängig vom Ostertermin) durch viele abwechslungsreiche Außengottesdienste, Dorf- und Stadt Feste, Jubelkonfirmationen und andere Festivitäten verschönert und versüßt werden.
Sie sehen, wenn das Kirchenjahr keine besonderen Feste vorsieht, dann ist es durchaus erlaubt, dass wir trotzdem feiern: Feiern, dass uns Gott das Leben und diese Welt geschenkt hat und dass wir dieses Leben auch genießen dürfen – und welche Zeit würde sich dafür besser eignen als der Sommer? (K.J.S.)


In unserem Angebot gibt es etliche informative PDF-Seiten. Klicken Sie doch auch mal drauf: Bei "Unsere Ortsteile" erhalten Sie eine Liste all der Außenorte, die wir im Laufe der Jahre im Kirchenboten beschrieben haben und hier wiedergeben.

Chronik Ortsteile Pfarrer Sprengel Pfeifen KiBo
Es lohnt sich, auch folgende Internet-Auftritte zu besuchen:

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, wenn Sie Kritik üben möchten oder gar zu konstruktiver Mitarbeit bereit sind, sprechen Sie uns an oder schicken Sie uns eine mail unter: info@ekg-arzberg.de
Nun aber wünschen wir Ihnen viel Freude beim Stöbern und Betrachten.


Anfang